Kleiderspende einmal anders
Danke für einige besondere historische Gewänder!
Zur erhaltenden Arbeit das ALA fallen einem sofort Häuser, Mauern, Fenster und Laternen ein. Das Bild einer Stadt der Renaissance zu bewahren besteht aber auch aus dem Sammeln und Pflegen durchaus vergänglicherer Dingen: zum Beispiel Gewändern!
Wer auch immer eine Rolle als Händler oder Handwerker, Bewohner oder Repräsentant, Stadtwache oder Marketenderin auf den historischen Märkten des ALA einnimmt, trägt dabei nach historischem Vorbild gefertigte, authentische Gewänder. Darauf achtet der ALA seit seiner Gründung.
Die Kleider werden mit viel historischem Wissen, handwerklicher Akribie und vor allem Herzblut entworfen, genäht und ausgestattet, damit die Akteure unseres Renaissance-Alltages auch wirklich in die Szene passen.


Jetzt durften Jana Hadler und Birgit Strömen vom ALA einige echte Sammlerstücke übernehmen: Susanne und Beate Meyer überlassen dem Fundus Gewänder aus der Nähwerkstatt ihrer Mutter Brigitte und der damaligen Gewandmeisterin Frau Kahle. Letztere hat den großen Bestand der historischen Kleidungsstücke beim ALA von Beginn an aufgebaut und betreut. Susanne und Beate Meyer sind seit Jahren selbst auf den Ständen der historischen ALA-Märkte aktiv.
Jana Hadler hat den Blick für die Details: „Man sieht, dass die Gewänder mit viel Erfahrung und Geschick und den passenden Stoffen von Hand genäht wurden.“
Bald stehen die Gewänder im Fundus des ALA zur neuerlichen Benutzung bereit. Damit die nächsten Generation sich selbst und allen Betrachtern damit eine Freude bereitet. Danke an Susanne und Beate Meyer!



Übrigens: wer sich für historische Gewänder interessiert, gern näht oder kostümbildnerisch ambitioniert ist, kann im ALA einen wichtigen und sichtbaren Beitrag leisten und viel Spaß haben. Einfach hier Kontakt aufnehmen oder im ALA-Büro melden.
Arbeitskreis Lüneburger Atltstadt e.V.
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