Ein Blick zurück – ein Blick nach vorn
Auf der ALA-Mitgliederversammlung im Brömsehaus gab es auch in diesem Jahr wieder spannende Infos und einen guten Austausch zu aktuellen Themen und Neuerungen: was passierte 2025, was haben wir uns für 2026 vorgenommen. Wer selbst nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, kann alle Inhalte und Darstellungen hier in der Präsentation herunterladen und nachlesen.
Zugleich findet sich hier unter diesem Link auch der Jahresrückblick für 2025 von Steffen Wolter. Beides zeigt: es passiert ordentlich was im ALA!
Zum Herunterladen: Präsentation der Mitgliederversammlung 2026
Jahresbericht des Arbeitskreises Lüneburger Altstadt e.V. für das Jahr 2025
- Im Mai hat eine Fahrt nach Schwerin mit ALA Mitgliedern statt. Der dortige Verein, der sich für die Baudenkmäler einsetzt, zeigte uns in einer tollen Führung die Schweriner Schelfstadt.
- Es gab wieder interessante Führungen von Magdalena über das Michaeliskloster und die westliche Altstadt. Außerdem erscheinen ihre Stadtgeschichten regelmäßig mit immer überraschenden Themen.
- Der ALA Vorstand wurde im Mai neu gewählt. Er besteht wie gehabt aus 5 ordentlichen Mitgliedern. Der Vorstand hat sich im Zuge dessen um fünf weitere Mitglieder erweitert (diese sind nicht stimmberechtigt), um die breit gefächerten Aufgaben des Vereins auf mehrere Personen aufzuteilen und den Austausch im Verein zu intensivieren.
- Die Vorstandssitzungen sind jetzt in der Regel am 1. Montag im Monat; im zurückliegenden Jahr traf sich der Vorstand 15 mal zur Vorstandssitzung.
- Die Bürozeiten sind jetzt immer Montags von 15-17 Uhr. Zu dieser Zeit ist in der Regel auch jemand aus dem erweiterten Vorstand im Büro anwesend. Steffen ist in der Regel am 1. Montag im Monat dort vor Ort.
- Der ALA hat die Restaurierung und Konservierung das Deckengemälde am Sande (früher EDEKA Wist) größtenteils finanziert, das wurde in den Medien recht angemessen gewürdigt.
- Der Vorstand kam mit Verantwortlichen und Architekten der Sparkasse und auch der Volksbank wegen geplanter Umbauten zusammen. Dabei machte der ALA seinen Einfluß so weit wie möglich geltend und beriet z.B. zur Fassadengestaltung des Sparkassen-Umbaus.
- Die Marketinggruppe hat sich Ende 2025 neu organisiert, um die Sichtbarkeit und Wahrnehmung des ALA zu stärken. In der Gruppe finden sich alte Mitglieder wie ganz frisch hinzugekommene.
- Im Gipsofen und am Kapitelsaal wurden Mauerteile ausgebessert, so dass hier keine Gefahr mehr für Schäden oder Unfälle besteht. Die Kosten dafür betrugen grob 22.000,- €.
- Das ALA Büro wurde im Zuge der Renovierung um das ehemalige Büro von Curt Pomp erweitert. Hier entsteht aktuell das ALA Archiv mit der ALA Bibliothek.
- Bei verschiedenen Gelegenheiten wurden Mitglieder der Stadt- und Kreisverwaltung durch unsere Denkmäler und die historische Altstadt geführt, damit die Verwaltung auch ein Gefühl bekommt, welche Schätze wir in der Stadt haben.
- Im Sommer hat der BUND dem erweiterten Vorstand den Gipsofen am Kalkberg gezeigt und erklärt. Es muss derzeit fürchterlich in Lüneburg gestunken haben: beim Brennen des Gipses wurde tagelang Schwefel freigesetzt …
- Im Juli fand eine stimmungsvolle Sommerandacht mit ALA-Mitgliedern im Kapitelsaal statt.
- Im September hat der ALA sich beim Tag des Denkmals beteiligt, dabei wurde der Speicher geöffnet und präsentiert. Es gab viel fachkundiges Interesse und neue Kontakte, auch zahlreiche Familien waren bei uns zu Besuch.
- Der ALA hat sich am Stadtfest am Sonntag mit einem Info-Stand auf dem Markt beteiligt. Die Resonanz war leider nur mäßig, da es heiß und ab Mittag die Musik auf dem Markt sehr laut war.
- Die Aufrisse Nr. 40 erschienen mit vielen spannenden Geschichten – alle Ausgaben können ja auf der ALA-Webseite jederzeit gelesen werden.
- An Curt Pomps Haus in der Ohlinger Straße wurde ihm zu Ehren eine Gedenkplatte eingeweiht. Das metallene Relief wurde von Detmar Ohlenroth großzügig finanziert und von der Bildhauerin Barbara Westphal aufwendig gestaltet.
- Auch dieses Jahr gab es in unseren Kapitelsaal den Lebendigen Adventskalender der Michaelis-Gemeinde. Es war eine beeindruckende und interessante Begegnung im Dezember.
- Beim traditionellen Maroni-Abend im Dezember halfen viele Freiwillige, die Maroni für den bevorstehenden Christmarkt zu bearbeiten. Auch hier waren langjährige wie jüngst hinzugekommene ALA-Mitglieder im Einsatz.
- Unser historischer Christmarkt war sehr erfolgreich! Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten, ohne die der Markt nicht möglich wäre. Ein Problem stellt das notwendige Sicherheitskonzept dar, gerade für die nächsten Märkte gibt es hier neue Herausforderungen. Der ALA Vorstand ist dazu mit dem Ordnungsamt der Stadt Lüneburg in Kontakt.
- Die Handwerkerstraße 2024 war finanziell leider nicht so einträglich. Daher wird an einem neuen Konzept für 2026 gearbeitet. Es geht darum, die Aufwände zu reduzieren (Die Holzstände für die Handwerker stehen, wenn auch günstig, in angemieteten Räumen in Häcklingen). Im Zuge dessen wird besonders das Konzept angepasst, da sich immer weniger Handwerker mit ideellem und wirtschaftlichen Interesse an der Handwerkerstraße finden. Doch so viel kann ich sagen: es bleibt alles historisch und wird noch ALA-typischer.
- Es wurden 2025 immer wieder verwendbare Materialien aus unserem Speicher abgegeben: z.B. Türen, Steine, Fenster und Balken für historische Häuser.
- Weiterhin unterstützte der Vorstand Hausbesitzer aus der Altstadt bei der Suche nach passenden Käufern – bevorzugt aus unserem Verein.
- Der ALA finanziert eine FSJ-Stelle für Denkmalschutz im Salzmuseum.
- Der Kapitelsaal wurde letztes Jahr zu verschiedenen Terminen von ALA-Mitgliedern gemietet. Schön, dass unsere Lokalitäten mit Leben gefüllt werden.
- Es fanden immer wieder Treffen mit Vertretern der Stadtmarketing, des Bauamtes, der IHK, des Tiefbauamtes und des Denkmalschutzamtes statt. Ein ALA Mitglied nimmt auch regelmäßig an den Sitzungen das Bauausschusses der Stadt Lüneburg teil. Beides sichert unseren Einfluss auf die Gestaltung der Innenstadt.
- Der ALA-Stammtisch fand regelmäßig am 1. Donnerstag im Monat im Kapitelsaal statt und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Interessenten am ALA sind hier immer willkommen!
- Die Stadtwachen haben sich personell neu organisiert und wollen ihre Sichtbarkeit in der Stadt stärken. Dazu gab es regelmäßige Treffen untereinander und diverse „Auftritte“ in der Stadt.
- Auch die ALA-Arbeitsgruppe Probierküche traf sich regelmäßig, um wieder Renaissance-typische kulinarische Angebote für unsere Märkte zu entwickeln und zu testen.
Lüneburg, 30.03.2026
Steffen Wolter, ALA-Vorstand
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