Der Aufwand hat sich wieder mal gelohnt!
Es war wie immer ein Kraftakt, eine tolle Teamleistung und verdientermaßen ein voller Erfolg: die Alte Handwerkerstraße begeisterte mit bewährtem Handwerk und wurde unterhaltsam erweitert mit vielen ALA-Aktivitäten.
Der Dank gilt vor allem den zahlreichen engagierten Helfern: beim Aufbauen, in der Gastronomie, an den Ständen, im Gewandhaus, an den Toren, bei den Führungen. Alle waren mit Hand, Hirn und Herz bei der Sache, viele davon auch als Nicht-Mitglieder im ALA.


So mancher Handwerker gehört ja längst zum „Inventar“ der HWS, aber auch neue Teilnehmer und Händler waren zufrieden und bereicherten die historische Palette.
Genauso lieben die Besucher des Marktes „Ihre“ Reeperbahn, den Löffelbohrer, die Kinderspiele, die Renaissance-Wurst sowie die Darbietungen von Lateinschule und Renaissance-Musik mit Harfe, Sackpfeife und Flöte.


Lüneburger und Besucher ließen sich am Samstag noch vom Regen abschrecken, strömten dann aber am Sonntag umso besser gelaunt zahlreich durch die Straßen im Michaelis-Viertel. Die Stadtwache bot nicht nur der Handwerkerstraße Schutz, sondern ein beliebtes Foto-Motiv und eine standesgemäße Begrüßung an den Toren.
Der Infostand des ALA war gut besucht, der Saftstand erfrischte die Besucher, der Büchertisch brachte ertragreich Antiquarisches unter das Volk. Die neu angestoßenen Aktivitäten des ALA trugen zum munteren Treiben und zur Sichtbarkeit unseres Arbeitskreises bei: der Treck durch die Innenstadt zog die Besucher an, der Flohmarkt mit schönem „Krimskrams“ war am Ende nahezu leer – alles wurde gegen Spende abgegeben.


Die plakativen Aufsteller vor den schönsten restaurierten Häusern der Unteren Ohlingerstraße fanden viele Betrachter. Auch einige der damals mutig zupackenden Eigentümer trugen zu den Geschichten über ihre Häuser bei. Vor allem das geöffnete Erdgeschoß von Curt Pomps Haus Nr. 7 war ein Besucher-Magnet: die Schlage vor dem Eingang wurde von morgens bis abends nicht kürzer. Danke an Claudia Pomp für ihre Geduld mit so vielen „Überraschungsgästen“!


Interessierte Lüneburger, die „immer schon mal“ hereinschauen wollten, sowie neugierige Besucher von außen erfuhren beim Besuch im Haus alles Wissenswerte über den Gründer, den ALA sowie über beider Arbeit. Sie erlebten den ALA ganz authentisch und persönlich – und alle Besucher wieder mal eine phantastische Alte Handwerkerstraße!
Man fragt sich, welche weitere so große und so erfolgreiche Veranstaltung überhaupt nur mit ehrenamtlichen Helfern auf die Beine gestellt wird …
Darauf können wir beim ALA zurecht sehr stolz sein.


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