Unser Ausflug nach Stade
Am 2. Mai dieses Jahres macht der ALA mit einigen Interessierten einen seiner Ausflüge in die Umgebung: dieses mal stand Stade auf dem Plan. „Fahrplan“ träfe es auch, denn die Anreise war praktisch mit der Bahn organisiert. In Stade empfing uns eine offizielle Fremdenführerin, die ihre Führung speziell auf den ALA abgestimmt hatte.
Ihre sachkundige Erläuterung macht schnell deutlich, dass in Stade vor allem alte Fassaden und leider nur sehr wenige komplette Gebäude erhalten wurden. Hierbei ist gerade der alte Hafen mit den schönen Fassaden zu erwähnen, den es nur deswegen noch gibt, weil vor 60 Jahren das Geld für eine Neugestaltung fehlte. Glück gehabt, kann man nur sagen – es bleibt dabei: Armut ist auch in diesem Falle oft der beste Denkmalschutz. Der städtische Stadtplaner erklärte uns im Informations-Haus der Stadt noch detaillierter den aktuellen Stand der Restaurierung alter Stader Gebäude. Ein spannender Vergleich zum gut bekannten Treiben daheim in Lüneburg.


Nach einer Stärkung, natürlich draußen und bei herrlichen Wetter, ging eine kleinere Gruppe von uns in das gerade einen Tag vorher eröffnete Museum der Stadt Stade: untergebracht im alten Schwedenspeicher informiert des Museum in einer gelungenen Kombination aus alter Bausubstanz, spannenden Exponaten und einer modernen Interaktion zur Stadtgeschichte, zur Hansezeit, zur Archäologie, aber auch zum Kolonialen Erbe Stades (https://www.museen-stade.de/schwedenspeicher).



Ich selbst verlängerte den Besuch in Stade, weil meine Tochter hier lebt, noch etwas und besuchte auch noch das Stader Freilichtmuseum. Eines der ältesten Freilichtmuseen Deutschlands führt liebevoll durch die ländliche Tradition und Historie des Alten Landes – ebenfalls sehr sehenswert.
Organisiert wurde dieser schöne und informative ALA-Ausflug von Elisabeth Rathjen. Elisabeth, vielen lieben Dank für die viele Arbeit, aber vor allem für den schönen Tag, den Du uns damit beschert hast!
Steffen Wolter
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