ALA kooperiert mit der Leuphana
Über einen Kontakt zwischen der Seminarleiterin Eva Freund und unseren Vorstand Steffen Wolter kam im April / Mai eine interessante Zusammenarbeit zwischen der Uni und dem ALA zu Stande: etwa 20 Lehramt-Studierende der Leuphana haben aktuell die Aufgabe, das Thema „Geschichte Lüneburgs“ im Sachkunde-Unterricht einer 3.Klasse inspirierend und kindgerecht zu behandeln. Die Leuphana entwickelt dazu prototypische Lehrmittel und -formen für die Grundschule im Roten Feld.
Also musste die eigens für dieses Thema stattfindende Führung am 28.April durch den ALA gleich mehrere Sichtweisen berücksichtigen:
- wie stellt man die Geschichte der Altstadt knapp, aber umfassend gegenüber 20 aufgeschlossenen angehenden Lehrer*innen in gut zwei Stunden dar?
- welche überraschenden historischen Details, Zusammenhänge und Geschichten gibt es, um daraus spannende Unterrichtsformen zu entwickeln?
- womit kann man also zuletzt Neun- und Zehnjährige schulisch für die Lüneburger Geschichte begeistern?
Für all das bietet der ALA natürlich reichlich Futter und kann das anhand seiner Gebäude in einer entsprechenden Führung bestens darstellen, auf der Suche nach „Aufhängern“ für motivierenden Unterrichtsstoff: bringt man Kindern Geschichte – statt über langweilige Zahlen – besser über Personen der jeweiligen Zeit bei? Oder nutzt man die erzählenden Straßennamen der Altstadt, um Historie interessant zu machen? Gestaltet man den Unterricht anhand von Dingen (wie Ziegeln oder Seilen), um „Sachkunde“ bildlich zu gestalten?
Zur Zeit entwickeln dazu mehrere Gruppen der Studierenden ihre Ideen. Geplant ist, dass der ALA zur Vertiefung jederzeit wieder dazu stoßen kann – vielleicht auch mit auf Kinder abgestimmten Führungen im eigentlichen Unterricht später.
Eine schöne Gelegenheit für den ALA, gleich zwei jungen Genrationen von Lüneburgern – Studierenden und Kindern – unsere Themen anfassbar nahe zubringen!

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