{"id":9792,"date":"2015-04-21T11:26:00","date_gmt":"2015-04-21T09:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/?p=9792"},"modified":"2025-06-16T11:29:25","modified_gmt":"2025-06-16T09:29:25","slug":"jahresbericht-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/jahresbericht-2014\/","title":{"rendered":"Jahresbericht 2014"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jahresbericht 2014<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>A<\/strong><strong>. Berichte des Vorstandes,<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>v<\/strong><strong>orgetragen auf der Mitgliederversammlung am 21. April 2015 im Glockenhaus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>I. Jahresbericht 2014 des 2. Vorsitzenden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Mitglieder, liebe Freunde des ALA,<\/p>\n\n\n\n<p>wir m\u00f6chten Ihnen hier kurz zusammengefasst \u00fcber einige Themen und Aktivit\u00e4ten berichten, die uns im Berichtsjahr 2014\/15 besch\u00e4ftigt haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ehemaliger Musikschulkomplex An der M\u00fcnze 7 \/ Katzenstra\u00dfe \/ Neue S\u00fclze<\/strong><br>Der ALA war durch die Teilnahme an den Sitzungen des Bauausschusses \u00fcber die Modalit\u00e4ten des Ausschreibungswettbewerbs zum Verkauf der Liegenschaften informiert und hat Anregungen dazu gegeben. Eine Gesellschaft aus L\u00fcbeck mit gro\u00dfer Erfahrung sowohl bei denkmalgerechten Umbauten und Restaurierungen sowie auch beim Bau generations-\u00fcbergreifender Wohngeb\u00e4ude erhielt u.E. zurecht den Zuschlag. Inzwischen ist der Kauf der Geb\u00e4ude erfolgt, und mit einer Gruppe von Wohnungserwerbern wird ein Nutzungskonzept erarbeitet &#8211; in weiterhin enger Abstimmung mit der Denkmalpflege, wie man h\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rote-Hahn-Stift<\/strong><br>Die letzte dieser st\u00e4dtischen Einrichtungen aus Mittelalter und fr\u00fcher Neuzeit f\u00fcr Arme, Alte und Kranke war in einem beklagenswert schlechten baulichen Zustand &#8211; teils durch unterlassene, teils durch falsche Bauunterhaltung. Es bestand die Gefahr, dass deswegen der soziale Stiftungszweck \u00fcber kurz oder lang nicht mehr umsetzbar w\u00e4re. Um die n\u00f6tige Mitfinanzierung durch andere Geldgeber sicherzustellen, beteiligte sich der ALA hier mit \u20ac 15.000, zus\u00e4tzlich zur schon fr\u00fcher erfolgten Finanzierung der Au\u00dfenlaternen. Bei unserem Christmarkt 2014 wurden dazu weitere Gelder eingeworben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neupflasterung Gro\u00dfe B\u00e4ckerstra\u00dfe<\/strong><br>Wegen erheblichen Reparaturbedarfs bei Kanal und Unterbau dieser Stra\u00dfe hatte die Politik eine Neupflasterung beschlossen. F\u00fcr den ALA war das eine Herausforderung: L\u00fcneburg sollte sich endlich von dem 08\/15-Einheitslook anderer St\u00e4dte verabschieden, d.h. von einem einf\u00f6rmigen von Hauswand zu Hauswand reichenden Plattenbelag, auch &#8222;Plattensee&#8220; genannt. Ebenso von allerlei Pflasterspielereien, die andere St\u00e4dte vielleicht n\u00f6tig haben, aber eben nicht L\u00fcneburg mit seinen von eindrucksvollen Giebeln ges\u00e4umten Stra\u00dfen, deren Sch\u00f6nheit f\u00fcr sich spricht! Es soll erkennbar sein, dass es sich hier zwar um einen Fu\u00dfg\u00e4ngerbereich handelt, aber auch um eine Stra\u00dfe in einer historischen Innenstadt. Daher die Zwei-Gossen-Anlage, die an die fr\u00fcheren Bordsteine erinnern soll, daher die wechselnden Formate des Belages und daher die Verlegung von Granit statt Beton. In Details weichen unsere Vorstellungen zwar von dem jetzt Realisierten ab, aber es ist dennoch ein Erfolg f\u00fcr das Engagement des ALA. Die st\u00e4dtische Bauverwaltung hat ihren Anteil daran, und auch die Politiker lie\u00dfen sich in ihrer Mehrzahl \u00fcberzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lambertiplatz<\/strong><br>Wie sie vielleicht wissen, begleitet der ALA seit einiger Zeit Pl\u00e4ne, diesen Platz, auf dem bis 1861 die Lambertikirche stand, neu zu gestalten. Dabei w\u00fcrden Ma\u00dfnahmen, die an die ehemalige Kirche erinnern, sicherlich auf unsere Zustimmung sto\u00dfen. Wir sehen aber auch die Problematik, die entstehen k\u00f6nnte, falls die engagierten Vorstellungen von Anliegern und beteiligten Studenten sich als nicht kompatibel mit bestimmten f\u00fcr die Altstadt geltenden baulichen Regelungen erweisen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ehemaliges Postgel\u00e4nde S\u00fclztorstra\u00dfe<\/strong><br>Wir haben uns auch um die Planungen zur Bebauung des Gel\u00e4ndes hinter und neben der L\u00fcneburger Post gek\u00fcmmert. Zum einen wegen seiner N\u00e4he und seinem Bezug zur Altstadt, besonders aber wegen seiner unmittelbaren Nachbarschaft zum Deutschen Salzmuseum. Das Schicksal des Salzmuseums &#8211; im \u00fcbertragenen Sinne ein &#8222;Kind&#8220; des ALA &#8211; liegt uns nat\u00fcrlich besonders am Herzen. Wir wissen, dass es hier langfristig geregelte Eigentumsverh\u00e4ltnisse gibt, die vorzeitig h\u00f6chstens \u00fcber finanzielle Kompensationen zu \u00e4ndern w\u00e4ren. Aber es gilt, an die Zukunft zu denken! Und daher ist es aus Sicht des ALA entscheidend, dass die Pl\u00e4ne die Interessen dieses nicht nur f\u00fcr L\u00fcneburg wichtigen Museums ber\u00fccksichtigen. So d\u00fcrfen wegen seiner anhaltenden Attraktivit\u00e4t irgendwann anstehende Erweiterungen nicht verunm\u00f6glicht werden. Auch m\u00fcssen bei Neubauten oder bei der Anlage neuer Stellpl\u00e4tze unbedingt Beeintr\u00e4chtigungen des Baudenkmals Salzmuseum und seiner Nebenanlagen vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ALA-Veranstaltungen<\/strong><br>Sehr zeit- und arbeitsaufw\u00e4ndig sind immer unsere Veranstaltungen Alte Handwerkerstra\u00dfe und Christmarkt. Aber die dabei erzielten Einnahmen versetzen uns in die Lage, L\u00fcneburger Bau- und Kulturdenkmale bei Erhaltung und Restaurierung zu f\u00f6rdern. Im Anhang zur Einladung sind die wichtigsten Objekte und Zuwendungen aufgelistet.<br>An dieser Stelle m\u00f6chte ich einf\u00fcgen, dass nach dem Rote-Hahn-Stift unser n\u00e4chstes gr\u00f6\u00dferes Projekt ein Zuschuss an den Museumsverein f\u00fcr den Ausbau des sog. Kr\u00fcger-Baues von 1908 ist, der f\u00fcr Zwecke des Museums L\u00fcneburg hergerichtet werden soll. Nicht zuletzt infolge der Bef\u00fcrwortung durch unseren scheidenden 1. Vorsitzenden sollen es \u20ac 50.000 sein. Die Handwerkerstra\u00dfe hat mit der Konkurrenz gleichzeitig stattfindender lokaler und regionaler Veranstaltungen zu k\u00e4mpfen, und das seit einigen Jahren schon. Der Christmarkt ist immer sehr gut besucht: Hier kommt uns neben seiner Qualit\u00e4t (die die Handwerkerstra\u00dfe allerdings auch hat) sein gewisses Alleinstellungsmerkmal unter den Weihnachtsm\u00e4rkten zugute. Das Vorzeigen unseres gro\u00dfen Speichers zum Tag des offenen Denkmals war Werbung f\u00fcr unseren Verein, ebenso die Teilnahme an den L\u00fcneburger Nachhaltigkeitstagen. Auch die Beteiligung von Vereinsmitgliedern am Hansetag in L\u00fcbeck war Werbung f\u00fcr den ALA und L\u00fcneburg. Die Teilnahme mit dem L\u00fcneburger Salzewer und in unseren Kost\u00fcmen hat allen gro\u00dfen Spa\u00df gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lessingstra\u00dfe 7<\/strong><br>Hier wurde eine der f\u00fcr das Rote Feld typischen Villen abgerissen. Dagegen und gegen den Neubau gab es Proteste der Anwohner. Zwar liegt die \u00d6rtlichkeit au\u00dferhalb unseres eigentlichen T\u00e4tigkeitsbereiches. Aber wir k\u00f6nnen Aufregung und Verdruss verstehen, drohen doch h\u00e4ufig Ver\u00e4nderungen baulicher oder st\u00e4dtebaulicher Art, die den Charakter dieses speziellen Stadtviertels beeintr\u00e4chtigen. Dazu in einer gewissen En-vogue-Architektur und -Bauweise, die auf keinen Fall zur bestimmenden in dem Quartier werden sollte. Allerdings muss erw\u00e4hnt werden, dass die Stadt f\u00fcr einen gro\u00dfen Teil des Roten Feldes bereits ein rechtliches Reglement geschaffen hat mit Aussagen zu den Themen Wohnen, Nachverdichtung und Vegetationsschutz, das hier leider aber nicht in allen Punkten anwendbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sonstiges<\/strong><br>Abschlie\u00dfend bleibt mir noch zu erw\u00e4hnen, dass es 13 regul\u00e4re Vorstandssitzungen gegeben hat; an 7 Sitzungen des st\u00e4dtischen Bauausschusses ein ALA-Vertreter teilnehmen konnte; dreimal ein Treffen unserer Helfer stattgefunden hat, es zahlreiche F\u00fchrungs- und Beratungstermine von Seiten des Vereins gegeben hat, der ALA wieder ein Heft \u201eAufrisse\u201c, Nr. 29 herausgegeben hat (wieder mit einem umfangreichen stadtgeschichtlichen Teil) und dass an Mitglieder mit E-Mail-Adresse drei Info-Briefe verschickt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Christian Burgdorff<\/p>\n\n\n\n<p><strong>I<\/strong><strong>I<\/strong><strong>. Erg\u00e4nzung des Kassenberichts 2014 durch den Schatzmeister<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu dem von mir in der Anlage zur Einladung bereits schriftlich erstatteten Kassenbericht habe ich keine Erg\u00e4nzungen zu machen. Ich m\u00f6chte aber zu den der Einladung ebenfalls beigef\u00fcgten beiden Anlagen \u00fcber die Quelle und die Verwendung der Mittel des ALA noch kurz auf 2 Aspekte hinweisen:<\/p>\n\n\n\n<p>Zum einen: Die Wirtschaftsf\u00f6rderung ist zwar nicht Satzungszweck des ALA, aber un\u00fcbersehbar mit seinen finanziellen Aktivit\u00e4ten verbunden. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass in der Liste nur die seit Gr\u00fcndung des ALA verwendeten Eigenmittel des ALA in H\u00f6he von rund \u20ac 800.000 aufgef\u00fchrt sind. Hinzu kommen bei baulichen Aktivit\u00e4ten aber h\u00e4ufig noch mitverwendete \u00f6ffentliche Zusch\u00fcsse, sodass die Auftragssumme erheblich h\u00f6her als \u20ac 800.000 liegt. Das meiste davon ist Handwerkern und Freiberuflern aus L\u00fcneburg und seiner Region zugutegekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mittel f\u00fcr seine Ausgaben erzielt der ALA au\u00dfer aus Spenden im Wesentlichen aus seinen beiden Veranstaltungen. Diese werden zwar vom Vorstand veranlasst, an dem Ergebnis sind aber zahlreiche ALA-Mitglieder und auch Nichtmitglieder wesentlich beteiligt. Diesen allen sind der ALA und die unterst\u00fctzten Personen zu gro\u00dfem Dank verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun zum zweiten Aspekt: Dieser betrifft die Westliche Altstadt, die ihre Rettung vor dem vollst\u00e4ndigen Abriss dem ALA verdankt und in ihrer Geschlossenheit als Wohnquartier erhalten werden konnte. Damit war auch eine ganz erhebliche Aufwertung der Grundst\u00fccke und ihres Verkehrswertes verbunden. Zum Einheitswert braucht heute keiner mehr sein Grundst\u00fcck in der Westlichen Altstadt zu ver\u00e4u\u00dfern. Dieses Verdienst des ALA erkennen die meisten Eigent\u00fcmer in diesem Viertel auch an.<\/p>\n\n\n\n<p>Hans-Herbert Sellen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>III. Bericht des scheidenden 1. Vorsitzenden:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der<\/strong><strong> <\/strong><strong>A<\/strong><strong>L<\/strong><strong>A<\/strong><strong> <\/strong><strong>und seine Aktivit\u00e4ten im Osten nach der Wiedervereinigung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In meinen zeitlichen Wirkungsbereich fiel ein geradezu s\u00e4kulares Ereignis: die Wiedervereinigung. Der ALA war von seiner Satzung her an die Stadt L\u00fcneburg gebunden bis an die Landwehr und nicht weiter, und wir waren doch pr\u00e4destiniert, hier Hilfe zu leisten. Im Osten warteten \u00e4hnliche Initiativen und eine riesige Zahl von Denkmalen auf Hilfe.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Ostakademie hatten wir schon vorher Kontakt zu B\u00fcrgern der DDR vor allem aus Hagenow bekommen. Deswegen wurde dieser Ort in Mecklenburg zur ersten Anlaufstelle. Der ALA konnte aus besagten Gr\u00fcnden nicht einbezogen werden, darum machte ich mich privat auf die Reise, mit einem Diavortrag unserer Arbeit im Westen, um vor den kommerziellen Zerst\u00f6rern zu warnen, die schon bei uns so viel Schaden angerichtet hatten. Wir hatten damals so viele Anfragen und Bitten, dass wir unm\u00f6glich auf alle reagieren konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>In Museen, Rath\u00e4usern und Gastst\u00e4tten von Boizenburg bis Wismar und von Ludwigslust bis Salzwedel hielt ich damals meine Vortr\u00e4ge und warnte mit durchaus sichtbaren kleinen Erfolgen vor dem Schwall der westlichen Baumarkt-Unkultur. In Hagenow, Salzwedel, Werben und Wittenburg entstanden B\u00fcrgerinitiativen f\u00fcr Denkmalschutz, die erfolgreich aktiv wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine schwere Krankheit hatte mich zwischenzeitlich stark behindert, trotzdem hatte sich unser kleines Planungsb\u00fcro arbeitsm\u00e4\u00dfig nach Osten erweitert, und ich hatte einen grenz\u00fcberschreitenden Verein mit Biedermeier-Postkutschenreisen in den Osten gegr\u00fcndet. Vielleicht erinnern sich noch manche B\u00fcrger an die Auftaktreise, die mit mehr als 40 Pferden und vielen Kutschen Am Sande in L\u00fcneburg begann und bis nach Hagenow f\u00fchrte. Hier begann eine 10-j\u00e4hrige Geschichte, die aus einem Planungsb\u00fcro f\u00fcr Denkmalschutz einen ehrenamtlichen Fuhrbetrieb des fr\u00fchen 19. Jahrhunderts machte. Die Planungs-und Restaurierungsarbeit ging nat\u00fcrlich indessen weiter. F\u00fcr mich brachte diese abenteuerliche Zeit die erstaunliche gesundheitliche Heilung, f\u00fcr meine Architektur-Postillone und mich selbst die Lebenspartner per Postkutsche.<\/p>\n\n\n\n<p>Der ALA konnte nun trotzdem eingesetzt werden, weil ein reger Austausch von Gruppen begann, ein jahrelanger Transfer von Wissen und F\u00e4higkeiten; denn auch wir ben\u00f6tigten das K\u00f6nnen von Handwerkern, die in 40 Jahren nicht alles vergessen hatten. Viele Kunsthandwerker, die nach der Wende ihre M\u00e4rkte im Osten verloren hatten, waren sehr froh, bei Handwerkerstra\u00dfe und Christmarkt neue Kunden zu gewinnen. Unser B\u00fcro konnte durch die vorbildliche Sanierung eines wichtigen stadtbildpr\u00e4genden Denkmals in Neuhaus den 1. Landespreis hierherholen, in Hagenow den 3. Preis der Stiftung Denkmalschutz. Durch die d\u00fcmmliche F\u00fcllhornpolitik unserer Regierung konnten wir auch erleben, wie unendlich viel Geld in falsche Kan\u00e4le floss, dennoch konnte viel gerettet werden. Ganz wichtig waren f\u00fcr uns die Kontakte und Freundschaften, die sich \u00fcber den gesamten ehemaligen Ostblock zogen. Denkmalpfleger aus Kiew oder Budapest, aus Litauen, Estland und Lettland und nicht zuletzt aus K\u00f6nigsberg kamen nach L\u00fcneburg, und wir konnten uns \u00fcber alle Probleme wunderbar austauschen. Wir konnten auch viele Handwerksbetriebe f\u00fcr den Denkmalschutz gewinnen, die zum Teil noch heute mit uns arbeiten.<br>Vielen L\u00fcneburgern wird noch der Name Klaus Kirstein bekannt sein. Der Ratsherr der SPD und Chef der Bauaufsicht bei der ehemaligen Bezirksregierung hatte sich nach der Wende gleich in den Osten begeben, um beim Wiederaufbau zu helfen. Er hatte sich nach seiner Pensionierung in der kleinsten deutschen Hansestadt Werben niedergelassen und meinte, Curt Pomp mit seinen Marketing- und Rettungsideen k\u00f6nnte dem zunehmend zerfallenden alten St\u00e4dtchen neues Leben einhauchen. Nun gibt es hier seit Jahren einen Arbeitskreis Werbener Altstadt e.V., der schon mehrfach ausgezeichnet wurde und j\u00e4hrlich zwei Biedermeier-M\u00e4rkte veranstaltet, die \u00fcber die Landesgrenzen hinaus f\u00fcr Tausende Besucher sorgen. Selbst der Brandenburgische Ministerpr\u00e4sident hat uns besucht und gestaunt, was in Werben m\u00f6glich ist. Die erfolgreichen M\u00e4rkte haben wesentlich dazu beigetragen, dass bis jetzt ca. 30 ruin\u00f6se H\u00e4user neue Besitzer gefunden haben, davon sind einige schon erfolgreich restauriert, andere in Planung. Wir selber \u2013 wegen des guten Beispiels \u2013 haben ebenfalls eine Ruine restauriert und wohnen nun in einem klassischen Biedermeierhaus. Der neue Nachbar, ebenfalls ein Neub\u00fcrger, beginnt in den n\u00e4chsten Wochen mit seinen Restaurierungsarbeiten und es geht eigentlich st\u00e4ndig positiv weiter in unserer kleinen Stadt. Der Tag des offenen Denkmals, der bei uns zugleich ein Biedermeier-Sonntag ist, hat die meisten Denkmalsmeldungen im weiten Umkreis. Somit hat der ALA doch mit gro\u00dfem Erfolg im Osten mitgewirkt, ohne seine Satzung zu \u00fcbertreten.<br>Meine Arbeit in L\u00fcneburg wird nat\u00fcrlich weitergehen, ich habe ja noch mein kleines B\u00fcro und mein sch\u00f6nes altes Haus, aber mein Schwerpunkt wird wohl k\u00fcnftig im Osten sein, dort ist noch so viel zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Curt Pomp<\/p>\n\n\n\n<p><strong>B<\/strong><strong>. Zusatz der Redaktion:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Ergebnis der anschlie\u00dfenden Neuwahlen zum Vorstand:<\/strong> <br>Curt Pomp und Ralf Gros standen nicht wieder zur Wahl<\/p>\n\n\n\n<p>1. Vorsitzender: Burgdorff, Christian (bisher 2. Vorsitzender)<br>2. Vorsitzende:  Whiton, Inga (bisher Beisitzerin)<br>Schriftf\u00fchrer: Preu\u00df, Dr., Werner<br>Schatzmeister: Sellen, Hans-Herbert (wie bisher)<br>Beisitzer:  Haffke, Rainer<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. ALA-Ehrenvorsitz f\u00fcr Curt Pomp, ALA-Vorsitzender 1974-2015<\/strong><br>Nachdem die letztj\u00e4hrige Mitgliederversammlung des ALA Curt Pomp bereits die Ehrenmitgliedschaft verliehen hatte, ernannte nun die diesj\u00e4hrige Mitgliederversammlung ihn, der seit der Vereinsgr\u00fcndung im Jahr 1974 der Vereinsvorsitzende des ALA war, wegen seiner gro\u00dfen Verdienste um den ALA einstimmig zum Ehrenvorsitzenden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3<\/strong><strong>. Die Gr\u00fcnder des ALA und die Vereins-Vorst\u00e4nde seit Gr\u00fcndung des ALA<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>a. Vereinsgr\u00fcndung<\/strong><br>Bereits ab 1972 hatten sich auf Initiative von Curt Pomp Interessierte in einer B\u00fcrgerinitiative \u201eArbeitskreis zur Erhaltung und Revitalisierung der L\u00fcneburger Altstadt\u201c zusammengefunden. Aus diesem Personenkreis ging der Arbeitskreis L\u00fcneburger Altstadt e.V. hervor. Die Vereinsgr\u00fcndung erfolgte am 1.2.1974 in der Gastst\u00e4tte Galenbeck, Auf der Altstadt 27. Bald darauf wurde der ALA unter dem Aktenzeichen VR 719 in das Vereinsregister des Amtsgerichts L\u00fcneburg eingetragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die 7 Gr\u00fcndungsmitglieder waren:<\/strong><br>Pomp, Curt; Marwitz, Gerhard; Radbruch, G\u00fcnther, Dr.; Henke, Hans-Joachim; Frank, Franz; Fischer, Ursula; Pomp-Pohlmann, Irmtraut<\/p>\n\n\n\n<p><strong>b<\/strong><strong>. Vorstand seit der Vereinsgr\u00fcndung 1974<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Vorsitzender:<\/strong><br>1974 &#8211; 2015: Pomp, Curt<br>2015 &#8211;   Burgdorff, Christian<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Vorsitzender: <\/strong><br>1974 &#8211; 11\/1986: Marwitz, Gerhard<br>11\/1986 &#8211; 1995:  Sch\u00fcler, J\u00f6rg<br>1995 &#8211; 2015: Burgdorff, Christian<br>2015 &#8211; Whiton, Inga<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schriftf\u00fchrer:<\/strong><br>1974 &#8211; 1975: Radbruch, G\u00fcnther, Dr.<br>1975 &#8211; 1995: Burgdorff, Christian<br>1995 &#8211; 11\/2001: Henschke, Heinz<br>2002 stand keine Wahl auf dem Programm<br>2003 &#8211; 2015: Gros, Ralf<br>2015 &#8211;\u00a0 Preu\u00df, Dr., Werner<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schatzmeister:<\/strong><br>1974 &#8211; 1975: Legahn, Ernst<br>1975 &#8211; 1980: Radbruch, G\u00fcnther, Dr. <br>1980 &#8211; 1989: R\u00f6ver, Eckhard<br>1989 &#8211; Sellen, Hans-Herbert<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beisitzer:<\/strong><br>1974 &#8211; 1975: Henke, Hans-Joachim<br>1975 &#8211; 1976: Wetzel, Wilhelm<br>1976 &#8211; 1977: Neuhaus, Hans Ulrich<br>1977 &#8211; 1980:  Droge, Regina<br>1980 &#8211; 1986:  Sch\u00fcler, J\u00f6rg<br>1986 &#8211; 1989: Wierzcyk, Barbara, geb. Johannsen<br>1989 &#8211; 1999: von Sichart, Hedwig<br>1999 &#8211; 2013: Kremeike, Hartwig<br>2013 &#8211; 2015: Whiton, Inga<br>2015 &#8211; Haffke, Rainer<br>Von diesen Gr\u00fcndern und Vorstandsmitgliedern sind bereits verstorben: Dr. Radbruch, H. J Henke, Franz Frank, Ursula Fischer, Ernst Legahn, Eckard R\u00f6ver, Wilhelm Wetzel, H. U. Neuhaus.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir m\u00f6chten Ihnen zusammengefasst \u00fcber einige Themen und Aktivit\u00e4ten berichten, die uns im Berichtsjahr 2014\/15 besch\u00e4ftigt haben.<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":9797,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-9792","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ala-berichte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9792","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9792"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9792\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9796,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9792\/revisions\/9796"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9797"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9792"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9792"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9792"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}