{"id":9755,"date":"2013-04-24T08:05:00","date_gmt":"2013-04-24T06:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/?p=9755"},"modified":"2025-06-16T08:33:58","modified_gmt":"2025-06-16T06:33:58","slug":"jahresbericht-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/jahresbericht-2012\/","title":{"rendered":"Jahresbericht 2012"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jahresbericht 2012<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>A. Ergebnisse Mitgliederversammlung 25.4.2013:<\/strong><br>Beitragserh\u00f6hung ab 2014<br>Die Mitgliederversammlung hat die Erh\u00f6hung des Mitgliedsbeitrages ab 1.1.2014 beschlossen, und zwar des normalen Beitrages auf \u20ac 30 (bisher \u20ac 24) und des erm\u00e4\u00dfigten Beitrages auf \u20ac 15 (bisher \u20ac 12).<br>Bei Mitgliedern, deren Beitrag wir per Lastschrift abbuchen, werden wir den neuen Beitrag ab 2014<br>ber\u00fccksichtigen. Diese erhalten auch noch eine Nachricht wegen der ab 1.2.2014 erforderlichen Umstellung des Lastschriftverfahrens auf das neue EU-Einzugsverfahren (SEPA).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neuwahlen Vorstand<\/strong><br>Der Beisitzer Hartwig Kremeike hat altersbedingt nicht wieder kandidiert. An seiner Stelle wurde Frau Inga Whiton gew\u00e4hlt. Im \u00dcbrigen sind der Vorstand (Curt Pomp 1. Vorsitzender, Christian Burgdorff 2. Vorsitzender, Hans-Herbert Sellen Schatzmeister, Ralf Gros Schriftf\u00fchrer) und die Rechnungspr\u00fcfer (Peter Herda und Ulrich von Reck) wiedergew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>B. Jahresbericht 2012 des 1. Vorsitzenden:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Mitglieder, liebe Freunde,<\/p>\n\n\n\n<p>wir m\u00f6chten Ihnen wieder einen kurzen R\u00fcckblick \u00fcber unsere Aktivit\u00e4ten und Projekte des vergangenen Jahres geben. Fotos fehlen aus Kostengr\u00fcnden dieses Mal, weil wir diese bereits in den beiden Infobriefen f\u00fcr Mitglieder mit Mail-Adressen ver\u00f6ffentlicht haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fotokalender 2012 von Verena Fiedler<\/strong><br>Verena Fiedler hat einen sehr sch\u00f6nen Fotokalender f\u00fcr den ALA herausgebracht. Die Kalender, die der ALA \u00fcber viele Jahre anbot, waren die Abriss-Kalender, die nat\u00fcrlich nicht immer freundlich mit der Stadt oder den Hausbesitzern umgingen, schlie\u00dflich hatten sie der alten Stadt Sch\u00e4den zugef\u00fcgt. Frau Fiedler hat nun, und zwar ohne Hilfe des ALA, diesen freundlichen Kalender erstellt, der nun einmal die Fr\u00fcchte unserer Arbeit zeigt, und das finden wir alle sehr sch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verm\u00e4chtnis Georg Voss<\/strong><br>Von einem L\u00fcneburger B\u00fcrger namens Georg Voss, der in L\u00fcneburg in der Stra\u00dfe Bei der St. Johanniskirche 8 lebte, wurden wir in seinem Testament mit 10.000 Euro bedacht, kannten den Herrn aber nicht und es gelang uns auch nicht von seinen Erben etwas \u00fcber seine Beziehung zu L\u00fcneburg oder zum ALA zu erfahren. Das Verm\u00e4chtnis wurde auch erf\u00fcllt, das Geld wurde uns \u00fcberwiesen. Sollte jemand aus dem ALA Herrn Voss gekannt haben, w\u00e4ren wir nat\u00fcrlich froh, N\u00e4heres zu erfahren. Wir sind dankbar f\u00fcr diese gro\u00dfherzige Spende, f\u00fcr die wir nat\u00fcrlich auch sofort eine Verwendung haben; denn in L\u00fcneburg liegt noch vieles im Argen, aber mehr als ein dankbares Gedenken ist f\u00fcr uns leider nicht m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hansetage 2012 in L\u00fcneburg<\/strong><br>Die Hansetage waren eine gewaltige Herausforderung auch f\u00fcr den ALA. Wir hatten unseren \u00fcblichen Rahmen der \u201eAlten Handwerkerstra\u00dfe\u201c ganz gewaltig ausdehnen m\u00fcssen, um die Neue S\u00fclze zu erreichen, es sollte ja ein Rundkurs werden. Wir durften diesmal unsere Stadtknechte nicht zum Spendensammeln aufstellen, sondern bekamen als Entsch\u00e4digung von der Stadt 10.000 Euro f\u00fcr die entgangenen Spenden \u00fcberwiesen. Der Eintritt war ja schon vorher bezahlt worden. Leider kamen einige baltische Handwerker, die sich angemeldet hatten, nicht, sodass mehrere St\u00e4nde nicht besetzt waren. Daf\u00fcr konnten sich dann andere mehr ausbreiten und es ergab trotzdem ein geschlossenes Bild. Sehr gut waren die Zimmerleute mit ihren Breitbeilen beim Behauen der St\u00e4mme<br>Alles in Allem kann man wohl von einer gelungenen Veranstaltung sprechen, die von unseren Mitgliedern und Helfern sehr viel Engagement forderte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sonderheft Aufrisse 2012 zum Hansetag<\/strong><br>Um f\u00fcr den Hansetag einen Teil unserer restaurierten Baudenkm\u00e4ler einmal zu dokumentieren, hatten wir in einer zeitlich ziemlich engen Situation ein Sonderheft der \u201eAufrisse\u201c zusammengestellt und herausgebracht. Es zeigt 40 Beispiele mit Gegen\u00fcberstellungen von Vorher- und Nachher-Fotos und ist weiterhin f\u00fcr 10 Euro im ALA-B\u00fcro oder in der Buchhandlung Am Markt zu haben. Es ist auch gut verkauft worden, aber nat\u00fcrlich haben wir noch eine ganze Anzahl zu vergeben. So wie es unsere Zeit wieder zul\u00e4sst, werden wir eine Fortsetzung dieser Arbeit vornehmen und weitere 40 restaurierte Baudenkmale in so einem Sonderheft vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hafenausbaggerung<\/strong><br>Um Traditionssegler in unseren Binnenhafen zu bekommen und das Man\u00f6vrieren unserer eigenen Schiffe im Hafen zu erm\u00f6glichen, musste dringend eine Ausbaggerung stattfinden. Zu diesem Zweck \u00fcbergab der ALA dem B\u00fcrgermeister Kolle die stolze Summe von 20.000 Euro als Zuschuss. Wir hatten die Summe kurzfristig noch um 5.000 Euro aufgestockt Die Ausbaggerung wurde auch erfolgreich durchgef\u00fchrt, nur hat die Wasserwirtschaftsbeh\u00f6rde die Durchfahrt zur Elbe untersagt, weil die Schleuse in Wittorf nicht mehr verkehrssicher sei. F\u00fcr uns ist das nicht so ein gro\u00dfes Problem, weil wir ohnehin zun\u00e4chst nur bis Bardowick unsere Fahrten machen wollten. Aber die alten Segler, die zum Hansetag kommen wollten, die waren nun ausgesperrt. F\u00fcr die Hansetage war das ein Verlust. Der ALA hat f\u00fcr den Hafen, mit Kran, den Schiffen und der Ausbaggerung insgesamt 133.000 Euro gespendet. In dem neu herausgekommenen h\u00fcbschen Heftchen \u00fcber das Wasserviertel hat man unsere Arbeiten zwar gezeigt, aber so getan, als ob der ALA gar nicht beteiligt war. Offenbar hat sich der Kran selbst restauriert und die Schifflein sind pl\u00f6tzlich aus dem Hafennebel aufgetaucht. Armes kleingeistiges St\u00e4dtchen, von der gro\u00dfen Hanse viele Jahrhunderte entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Restaurierung einer Wandbespannung (Stofftapete) aus der Grapengie\u00dferstra\u00dfe 45<\/strong><br>Neben ganzen Wandfl\u00e4chen im Obergeschoss des \u00e4ltesten Fl\u00fcgelbaus, die mit Wandbespannungen des 18. Jahrhunderts \u00fcberzogen waren, gab es im hofseitigen Fl\u00fcgel unter Br\u00fcstungsverkleidungen verdeckt farbige Wandbespannungen hoher Qualit\u00e4t. W\u00e4hrend die Wandbespannungen im \u00e4ltesten Fl\u00fcgelbau wieder unter Verschalungen verschwinden mussten, weil die B\u00fcronutzung dies erforderte, wurden die \u00e4lteren Bespannungen aus dem Hoffl\u00fcgel ausgebaut2 und zum Teil bereits wieder restauriert. Die Kosten teilten sich das Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege, der ALA und zu einem kleinen Teil der Hauseigent\u00fcmer.<br>Die bereits restaurierten Teile sind dem Wandrahm-Museum \u00fcbergeben worden. Ein weiterer noch gr\u00f6\u00dferer Bereich harrt in der ehemaligen Bezirksregierung noch der weiteren Bearbeitung. Wahrscheinlich wird es wieder der ALA sein, der eines Tages diese Sch\u00e4tze zur Restaurierung hervorholt, weil die Mittel der Denkmalpflege nicht ausreichen werden. Auch die Freilegungsarbeiten an den Stofftapeten und Wandbespannungen wurden vom ALA finanziert, weil vom Bauherrn kein besonderes Interesse bestand, diese Dinge weiter zu verfolgen. Immerhin handelt es sich bei dem Komplex um den einzigen erhaltenen Patrizierhof der Stadt, der in seiner alten Ausdehnung noch erhalten ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kalkbergmauer fertig restauriert<\/strong><br>Vor Jahren hatte der ALA die Reste einer Festungsmauer am Kalkberg freigelegt, um sie zu stabilisieren. Sp\u00e4ter waren andere Aktivit\u00e4ten wichtiger, au\u00dferdem unternahmen Nachbarn und Kinder st\u00e4ndig Angriffe auf dieses alte Bauwerk, versuchten Steine herauszul\u00f6sen und verursachten andere Sch\u00e4den. Wir haben jetzt im Jahr 2012 die Arbeit fertiggestellt, die Mauer verfugen lassen und eine M\u00f6rtelabdeckung gegen die Witterung aufgebracht. Sie sieht jetzt wieder wie eine Festungsmauer aus, wenn auch die Sprayer es nicht lassen k\u00f6nnen, alles mit ihrer seltsamen Kunst zu versch\u00f6nern. Zu dieser Mauer geh\u00f6rte noch vor Jahren ein kleines spitzbogiges Portal, das noch von Baurat Schl\u00f6bcke rekonstruiert worden war.4 Dieses Portal, das ich aus meinen ersten Besuchen in L\u00fcneburg noch kannte, wurde offenbar von angrenzenden Hausbesitzern zerst\u00f6rt, damit sie eine bessere Zufahrt zu ihrem Garten bekamen. Wenn unsere Mittel es erlauben, werden wir dieses Tor auch irgendwann wieder aufbauen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einf\u00fchrung einer Erstsemestergruppe in meinem Haus<\/strong><br>Seit zwei Jahren kommt eine Gruppe von Erstsemestern zum Studienbeginn in mein Haus, um von mir \u00fcber den ALA und seine Arbeit f\u00fcr die Stadterhaltung informiert zu werden. Ich hoffe, dass meine Einf\u00fchrung etwas f\u00fcr die Studies bringt, wenn sie schon in einer solchen Stadt f\u00fcr einige Jahre leben. In meiner Studienzeit waren wir noch nicht so termingeknebelt und gehetzt und konnten auch mal ein paar Tage gegen Atomkraftwerke demonstrieren. Wie das heute an so einer verschulten Uni zugeht, muss ich mir bei Gelegenheit einmal ansehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gralwallpforte mit der Stadtmarke und der Jahreszahl 1544<\/strong><br>An der linken Seite des Hauses Hinter der Bardowicker Mauer 5 befindet sich der alte Zugang zu dem jenseits der Stadtmauer gelegenen ehemaligen Gralturm und zur Gral-Solequelle. Die Eichent\u00fcr mit reich beschnitztem Vorhangbogensturz war schon lange restaurierungsbed\u00fcrftig. Nun hat der ALA die Kosten \u00fcbernommen und zusammen mit der Stadt die Arbeiten schon fast fertiggestellt.5 Wir haben auch ein altes Schloss besorgt und vom Schmied einen Klopfer anfertigen lassen. Auf einer Zeichnung von Franz Kr\u00fcger war so einer dargestellt. Damit ist wieder ein St\u00fcck altes L\u00fcneburg f\u00fcr die Nachwelt erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitteilungsblatt \u201eAufrisse\u201c 27\/2012<\/strong><br>Rechtzeitig zum Christmarkt erschien wieder die n\u00e4chste Ausgabe unserer Aufrisse in einem Umfang von 80 Seiten und mit vielen, auch farbigen Abbildungen. Auch zum Christmarkt 2013 soll wieder ein Heft vorliegen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christmarkt bei St. Michaelis<\/strong><br>Der Christmarkt bei St. Michaelis war wie jedes Jahr ein gro\u00dfer Erfolg. Das ist nun schon seit Jahrzehnten so und so ist dieser sch\u00f6ne stimmungsvolle Markt auch eine ganz wichtige Einnahmequelle f\u00fcr unsere dringend n\u00f6tigen Denkmalschutzaufgaben in der Stadt, zumal sich die \u00f6ffentlichen Geldgeber immer mehr aus der Verantwortung stehlen.<br>Bei dieser Gelegenheit m\u00f6chte ich mich ganz herzlich bei den vielen Helfern bedanken, die nun schon jahraus, jahrein als Wurstbr\u00e4ter, Maroniverk\u00e4ufer, Gl\u00fchwein-Ausschenkerinnen, Stadtknechte, Marketenderinnen oder gar als Gewandmeisterinnen ihren Dienst versehen. Ohne diese vielen Helfer w\u00e4re es einfach nicht m\u00f6glich, eine solche tolle Veranstaltung durchzuziehen. Es gibt G\u00e4ste von weit her, die seit vielen Jahren kommen, um die ungew\u00f6hnliche Stimmung zu erleben, die es eben nur<br>an unserem historischen Markt geben kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rokoko-Portal Schr\u00f6derstra\u00dfe 7\/ Eingang Schrangenstra\u00dfe 6<br><\/strong>Eigentlich hatten wir das einzige Rokoko-Portal schon lange im Programm, doch immer kam noch Dringenderes dazwischen. Nun aber soll es endlich losgehen. Die Eigent\u00fcmer, die gleichzeitig die ganze Hausfassade restaurieren lassen, beteiligen sich an der Portal-Restaurierung ebenfalls mit einem kleineren Betrag, der Denkmalschutz mit 4.000, der ALA mit 7.000 Euro. Urspr\u00fcnglich war das Tor nur eine Doppelfl\u00fcgelt\u00fcr. Eine Schmiede ben\u00f6tigte im 19. Jahrhundert aber einen gr\u00f6\u00dferen Zugang und so entstand eine etwas seltsame dreiteilige Konstruktion, zum Teil vom Schmied wohl selber hergestellt. Zum Ende des Jahres 2013 wird es dann bald wieder ein ansehnliches Portal sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sanierung sp\u00e4tklassizistischer Erker von 1872 in der Roten Stra\u00dfe 5<br><\/strong>Die Erkersanierung an der Roten Stra\u00dfe zieht sich ganz sch\u00f6n lange hin, weil durch unseren Hinweis auf die Schadhaftigkeit der Erkerkonstruktion noch ganz andere Sch\u00e4den am Hause gefunden wurden, die nat\u00fcrlich mehr Zeit und Aufwand erforderten. Der strenge Winter hat die Arbeiten noch zus\u00e4tzlich weiter aufgehalten.<br>Wir sind ja ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Restaurierung des Erkers7 zust\u00e4ndig, aber auch bei dieser Arbeit ist noch etwas dazugekommen. Auf einem alten Foto sind Dachverzierungen, sogenannte Akroterien aufgetaucht, die wir nat\u00fcrlich auch noch auf das Dach setzen wollen, damit alles wirklich dem urspr\u00fcnglichen Zustand entspricht. Der Erker wird nicht mehr farbig, sondern wei\u00df gl\u00e4nzend wie Porzellan restauriert, damit er zu seiner Entstehungszeit passt.<\/p>\n\n\n\n<p>Curt Pomp<br>(vorgetragen auf der Mitgliederversammlung am 25.4.2013)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>C. Erg\u00e4nzung durch den 2. Vorsitzenden:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frommestra\u00dfe<\/strong><br>Bedingt durch starke Bodenabsenkungen mussten hier bedauerlicherweise etliche H\u00e4user im Laufe der letzten hundert Jahre abgerissen werden. Die in j\u00fcngster Zeit geplante L\u00fcckenschlie\u00dfung per Schuhschachtel-Architektur ist zum Gl\u00fcck nicht realisiert worden. Bei den Abrissarbeiten wurde das auf einem der Grundst\u00fccke stehende Baudenkmal mit dem volkst\u00fcmlichen Namen \u201eTor zur Unterwelt&#8220; &#8211; das sind zwei durch die jahrzehntelangen Bodenbewegungen zusammengeschobene Torpfosten &#8211; zerst\u00f6rt. Der Grundst\u00fccksbesitzer hatte es nicht wirkungsvoll, durch eine Einhausung zum Beispiel, sch\u00fctzen lassen. Seit August 2011 ist nichts zur Sicherung der Reste passiert. Dabei m\u00fcsste es selbstredend das Ziel sein, m\u00f6glichst viel Originalsubstanz an Ort und Stelle wieder aufzubauen! Das st\u00e4dtischerseits angedrohte Bu\u00dfgeld zeigt offenbar keine motivierende Wirkung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ehemalige Musikschule An der M\u00fcnze<\/strong><br>Die st\u00e4dtische Musikschule ist inzwischen an den Rand der Innenstadt verlegt worden. Der frei gewordene Geb\u00e4udekomplex h\u00e4tte sich wahrscheinlich gut f\u00fcr eine Art Kulturzentrum geeignet und damit auch der (nichtkommerziellen) Belebung der Innenstadt dienen k\u00f6nnen. Die Idee lie\u00df sich aber leider nicht realisieren. Grundst\u00fccke und Geb\u00e4ude sollen jetzt auf dem Erbbaurechtswege ver\u00e4u\u00dfert werden. Es ist haupts\u00e4chlich an den Bau von Wohnungen gedacht, aber auch B\u00fcros oder ein kleines Hotel sind m\u00f6glich. Der ALA hat noch einmal auf die bedeutenden Baudenkmale in dem Ensemble hingewiesen. Nicht der Interessent mit dem h\u00f6chsten finanziellen Angebot, sondern der mit dem denkmalvertr\u00e4glichsten Konzept sollte den Zuschlag bekommen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ehemalige St. UrsuIa SchuIe<\/strong><br>Die ehemalige St. Ursula Schule in der WaIIstra\u00dfe, Ecke Rote Stra\u00dfe soll abgerissen werden, um einem Neubau mit mietpreisg\u00fcnstigem Wohnraum Platz zu machen. Fr\u00fcher standen auf diesem Gel\u00e4nde die 1858 geweihte und 1968 abgerissene katholische Marienkirche und das dazu geh\u00f6rige Gemeindehaus. Das Eckgeb\u00e4ude auf der anderen Seite der Wallstra\u00dfe und besonders das sog. \u201eBetonschlachtschiff&#8220; der VGH in der Haagestra\u00dfe haben der dortigen st\u00e4dtebaulichen Situation sehr geschadet. Der st\u00e4dtische Bauausschuss unterst\u00fctzt die Warnung des ALA vor einer Fortsetzung solcher Fehler. Der ALA \u00e4u\u00dferte auch seine Sorge bez\u00fcglich des Umgangs mit dem benachbarten denkmalgesch\u00fctzten Haus Wallstra\u00dfe 3 von 1868, dem ehemaligen Wohnhaus der vormaligen st\u00e4dtischen Medizinalr\u00e4te Sprengell und Hesse.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rathaus<\/strong><br>Seit einer Reihe von Jahren finden diverse Ma\u00dfnahmen zur Sicherung, Bauunterhaltung und Restaurierung am L\u00fcneburger Rathauskomplex statt. Sie sind Teil eines auf zwanzig Jahre angelegten Programmes, das mit \u00f6ffentlichen Zusch\u00fcssen im zweistelligen Millionenbereich gef\u00f6rdert wird. Der ALA hat den Eindruck, dass hier weder \u00fcberfl\u00fcssige Sch\u00f6nheitsreparaturen noch sch\u00e4dliche Runderneuerungen stattfinden, sondern notwendige Arbeiten zur Instandhaltung und Restaurierung.<br>Untere und 0bere Denkmalpflege sind involviert.<\/p>\n\n\n\n<p>Christian Burgdorff<br>(vorgetragen auf der Mitgliederversammlung am 25.4.2013)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir m\u00f6chten Ihnen wieder einen kurzen R\u00fcckblick \u00fcber unsere Aktivit\u00e4ten und Projekte des vergangenen Jahres geben<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":9476,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-9755","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ala-berichte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9755","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9755"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9755\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9783,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9755\/revisions\/9783"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9476"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9755"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9755"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9755"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}