{"id":9074,"date":"2016-03-06T10:02:00","date_gmt":"2016-03-06T09:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/?p=9074"},"modified":"2025-05-20T08:01:14","modified_gmt":"2025-05-20T06:01:14","slug":"infobrief-nr-8-maerz-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/infobrief-nr-8-maerz-2026\/","title":{"rendered":"Infobrief Nr. 8 &#8211; M\u00e4rz 2016"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Infobrief Nr. 8 &#8211; M\u00e4rz 2016<\/h2>\n\n\n\n<p>Liebe Mitglieder,<br>nachstehend gibt der Vorstand wieder einige Informationen, die f\u00fcr Sie hoffentlich von Interesse sind. Wir verweisen auch auf die ALA-Homepage, die bis heute lt. Z\u00e4hler 9.760-mal aufgerufen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>I. ALA-Intern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der f\u00fcr den 21.11.2015 in der Gro\u00dfen B\u00e4ckerstra\u00dfe geplante Infostand des ALAmusste ausfallen, weil sich (bei einer Mitgliederzahl von fast 600) nicht gen\u00fcgend Mitglieder fanden, die den Stand besetzen wollten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitgliederversammlung 2016<\/strong><br>Diese findet am 27.04.2016 um 19 Uhr im Br\u00f6msehaus Am Berge statt. Die Einladungen gehen zu gegebener Zeit heraus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aufrisse<\/strong><br>Auch diese sollen 2016 wieder erscheinen, aber erst zum Christmarkt und nicht schon zur Alten Handwerkerstra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ALA-Kalender von Verena Fiedler<\/strong><br>Diesen wird es auch f\u00fcr 2017 wieder geben. Er soll auf Wunsch des Buchhandels wesentlich fr\u00fcher als bisher erscheinen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kooperation mit dem Ortskuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz<br>Die ersten beiden gemeinsamen Veranstaltungen fanden am 3. 3.2016 (Referat des Unterzeichners \u201eFranz Kr\u00fcger, ein bedeutender Architekt und Bauforscher in L\u00fcneburg\u201c) und am 6.3.2016 statt (getrennte F\u00fchrungen von Prof. Dr. Ring und des Unterzeichners zu Kr\u00fcgerbauten in der L\u00fcneburger Innenstadt). Beide Veranstaltungen waren sehr gut besucht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>II. Aktuelles, mitgeteilt vom 1. Vorsitzenden Christian Burgdorff.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neue Leuchtmittel f\u00fcr alte Laternen!<\/strong><br>Die Stadt L\u00fcneburg r\u00fcstet seit einiger Zeit die Stra\u00dfenbeleuchtung energiesparend um. Im Moment sind die Laternen in der westlichen Altstadt an der Reihe. Es handelt sich dabei zumeist um diejenigen des Typs Alt L\u00fcneburg (Entwurf Curt Pomp). F\u00fcr ihre Anbringung zun\u00e4chst in der westlichen Altstadt, sp\u00e4ter auch z.B. Am Sande und Grapengie\u00dferstra\u00dfe hat sich der ALA eingesetzt und bei fast der H\u00e4lfte von ihnen f\u00fcr die Finanzierung gesorgt. Obwohl lichttechnisch nicht auf dem neuesten Stand, haben sie Bestandsschutz. Nun bekommen sie neue Leuchtmittel (Birnen).<br>Diese \u00c4nderung fiel in der Grapengie\u00dferstra\u00dfe mit den vielen hellen Schaufenstern kaum auf. Anders ist die Situation in der westlichen Altstadt mit wenigen Schaufenstern, vielen Wohnungen und relativ engen Stra\u00dfen. Hier erregt die Neuerung Irritation und Protest. Wir und andere Altstadtbewohner empfinden das als kalte \u00dcberstrahlung, die eine ganz andere Atmosph\u00e4re entstehen l\u00e4sst. Stadtf\u00fchrer mit Nachtf\u00fchrungen best\u00e4tigen und bedauern es. Viele Bewohner f\u00fchlen sich jetzt bei der Nutzung ihrer Wohn- und Schlafr\u00e4ume gest\u00f6rt und brauchen dunklere Vorh\u00e4nge oder Rollos und sprechen von Lichtverschmutzung.<br>Der ALA hat inzwischen ein Gespr\u00e4ch vor Ort mit dem bei der E.ON-Avacon f\u00fcr die Stra\u00dfenbeleuchtung Verantwortlichen gef\u00fchrt. Dieser konnte unsere Kritik nicht nachvollziehen. Ihm gefiele das Licht, wir h\u00e4tten nur vergessen, dass auch die alten Leuchtmittel anfangs so hell gewesen seien, und wir m\u00fcssten auch den verst\u00e4rkenden Effekt durch die nun frisch geputzten Laternenscheiben ber\u00fccksichtigen. Das w\u00fcrde er uns gelegentlich in einer Vorher-Nachher-Demonstration beweisen. Im \u00dcbrigen h\u00e4tte seine Firma jetzt Leuchtmitteltyp angeschafft, und den g\u00e4be es mit einer geringeren Wattzahl nicht. Das jetzt stark streuende Licht w\u00fcrde durch die Konstruktion der Laterne entstehen.<br>Wir stellen fest: Zwar hat das Michaelisviertel seit Jahren formsch\u00f6ne und historisch stimmige Laternen. Aber jetzt pl\u00f6tzlich gibt es in Zeichen von Rationalisierung und Energieeffizienz keine hier passenden Leuchtmittel mehr f\u00fcr sie!<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default image_right\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"675\" src=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/01-08-2016.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9079\" style=\"width:414px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/01-08-2016.jpg 900w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/01-08-2016-300x225.jpg 300w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/01-08-2016-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Egersdorffstra\u00dfe 4<\/strong><br>Anfang Februar dieses Jahres wurde dieses Haus in der westlichen Altstadt abgerissen. Das ist ein Verlust; denn L\u00fcneburg kann kein einziges Baudenkmal entbehren, auch wenn es wie in diesem Fall nur Ensemblestatus hatte. Im Gegensatz zum st\u00e4dtischen Bauamt sah ich keine unmittelbare Gefahr des Zusammenbrechens, weil Fachwerkh\u00e4user im Allgemeinen verwindungssteif sind und damit stabiler als \u00e4hnliche Geb\u00e4ude in Massivbauweise. Zwar hatte sich das Haus stark zur Stra\u00dfe hin geneigt, und das nicht nur infolge der dortigen Bodenabsenkung, sondern vor allem wegen wohl schon zur Erbauungszeit um 1830 nicht ausreichender Gr\u00fcndung. Aber vor einer Abrissentscheidung, die auf den Expertisen zweier Statiker und eines Bodengutachters beruhen w\u00fcrde, sollte man, so regte ich an, auch das Urteil eines Fachwerkspezialisten einholen und eine nachtr\u00e4gliche Gr\u00fcndung erw\u00e4gen. Das stie\u00df in Bauamt und Bauausschuss auf Ablehnung, weil unn\u00f6tig bzw. unzumutbar teuer. So wurde die Unwirtschaftlichkeit der Erhaltung des Geb\u00e4udes gleichsam amtlicherseits festgestellt und der Abriss auf Grund unmittelbar bestehender Einsturzgefahr angeordnet. Erw\u00e4hnt werden muss allerdings, dass sich das Haus leider in einem traurigen Zustand jahrzehntelanger teils unterbliebener, teils falsch durchgef\u00fchrter Bauunterhaltung befand, der die Entscheidung beeinflusste. F\u00fcnf Wochen sp\u00e4ter erfolgte der Abbruch<\/p>\n\n\n\n<p><strong>III. ALA-Aktivit\u00e4ten 2016<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tag des Offenen Denkmals am 11.9.2016<\/strong><br>Auf Anregung von Herrn Professor Dr. Lankisch werden der ALA, das Ortskuratorium der Deutschen Stiftung Deutscher Denkmalschutz und der Verein L\u00fcneburger Stadtarch\u00e4ologie e.V. im Hof des Roten Hahn jeweils mit einem eigenen Stand auftreten. Wir sind \u00fcbereinstimmend der Meinung, dass es wichtig ist, die Kr\u00e4fte des Denkmalschutzes zu b\u00fcndeln, um wirkungsvoller zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mauer Herberge zur Heimat Am Benedikt<\/strong><br>Es werden wohl noch etliche Gespr\u00e4che notwendig sein, bevor etwas passiert.<br>Die Neupflasterung ist bis auf kleine Nacharbeiten fertiggestellt. Der ALA konnte sich mit seiner Forderung, eine durch 2 Gossen begrenzte Fahrgasse in der Stra\u00dfenmitte zu bilden, durchsetzen und dadurch auf den fr\u00fcheren Charakter als Stra\u00dfe mit 2 Fu\u00dfwegen hinweisen. Diesen alten Zustand mit entsprechendem Verkehrsaufkommen will inzwischen allerdings wohl keiner mehr zur\u00fcckhaben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>IV. R\u00fcckblick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Neupflasterung Gro\u00dfe B\u00e4ckerstra\u00dfe mit Granitplatten<\/strong><br>1968 wurde die Gro\u00dfe B\u00e4ckerstra\u00dfe zur Fu\u00dfg\u00e4ngerzone umgestaltet. Bis dahin war sie eine der verkehrsreichsten Innenstadt-Stra\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"650\" src=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/02-08-2016.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9080\" srcset=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/02-08-2016.jpg 900w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/02-08-2016-300x217.jpg 300w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/02-08-2016-768x555.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"645\" src=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/03-08-2016.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9081\" srcset=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/03-08-2016.jpg 900w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/03-08-2016-300x215.jpg 300w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/03-08-2016-768x550.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Gro\u00dfe B\u00e4ckerstra\u00dfe vor der Verkehrsberuhigung<br>Quelle: Voigt, Sebastian, L\u00fcneburg in den 50er Jahren_2001<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"727\" src=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/04-08-2016.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9082\" srcset=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/04-08-2016.jpg 900w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/04-08-2016-300x242.jpg 300w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/04-08-2016-768x620.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Umgestaltung zur Fu\u00dfg\u00e4ngerzone 1968. Foto mac<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der L\u00fcneburger Wochenmarkt auf dem Marktplatz<\/strong><br>Dieser findet dort bereits seit Jahrhunderten statt. Die Frau des Unterzeichners hat die folgenden Fotos (als Dias) in den Herbstferien 1960 zur Dokumentation als Vorbereitung f\u00fcr ihren Unterricht zum Thema \u201eEin Markttag in L\u00fcneburg\u201c und einen geplanten Besuch des Wochenmarktes mit ihrer Klasse gemacht. Dabei hat sie die Zeit vom Beginn um 8 Uhr bis zum Abbau am Mittag und die anschlie\u00dfende Reinigung des Marktplatzes festgehalten. Damals ging alles noch sehr einfach und bescheiden zu. Es war auch noch mehr ein Erzeuger- als ein H\u00e4ndler-markt. Viele Bauern aus der Umgebung kamen mit ihren Erzeugnissen noch mit dem Pferdefuhrwerk.<br>Der Marktplatz diente damals &#8211; au\u00dfer zur Marktzeit &#8211; noch als Parkplatz. Das kann man an einigen Stellen noch an der Markierung der Stellfl\u00e4chen im Kopfsteinpflaster erkennen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-2 wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"655\" height=\"1024\" data-id=\"9083\" src=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/05-08-2016-655x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9083\" srcset=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/05-08-2016-655x1024.jpg 655w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/05-08-2016-192x300.jpg 192w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/05-08-2016-768x1200.jpg 768w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/05-08-2016.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 655px) 100vw, 655px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1024\" data-id=\"9084\" src=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/06-08-2016-724x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9084\" srcset=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/06-08-2016-724x1024.jpg 724w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/06-08-2016-212x300.jpg 212w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/06-08-2016-768x1086.jpg 768w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/06-08-2016.jpg 1032w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"259\" data-id=\"9085\" src=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/07-08-2016-300x259.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9085\" srcset=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/07-08-2016-300x259.jpg 300w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/07-08-2016-768x664.jpg 768w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/07-08-2016.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"188\" height=\"300\" data-id=\"9086\" src=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/08-08-2016-188x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9086\" srcset=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/08-08-2016-188x300.jpg 188w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/08-08-2016.jpg 587w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Historie: Kampf gegen eine Tiefgarage unter dem Marktplatz<\/strong><br>Ab 1971 verfolgte die Stadt Pl\u00e4ne, dem Vorbild (???) anderer St\u00e4dte folgend, unter dem Marktplatz eine <br>st\u00f6ckige Tiefgarage mit 300 Stellpl\u00e4tzen anzulegen und 4 Fu\u00dfg\u00e4nger-Tunnels u.a. direkt zu Karstadt und der Sparkasse. Als die Pl\u00e4ne sich 1974 verdichteten und erste Probebohrungen begannen, hatte das eine riesige Protestwelle zur Folge. Der am 1. Februar 1974 gerade erst als eingetragener Verein gegr\u00fcndete ALA engagierte sich sehr stark dagegen und rief zum Widerstand auf.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"637\" src=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/09-08-2016.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9087\" srcset=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/09-08-2016.jpg 900w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/09-08-2016-300x212.jpg 300w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/09-08-2016-768x544.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es entstand eine B\u00fcrgerinitiative \u201eRettet den L\u00fcneburger Marktplatz\u201c. Entsprechende Aufkleber mit dem Wortlaut der Initiative klebten viele Autobesitzer an ihre Autos.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"900\" height=\"291\" src=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/10-08-2016.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9078\" srcset=\"https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/10-08-2016.jpg 900w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/10-08-2016-300x97.jpg 300w, https:\/\/alaev-lueneburg.de\/alawordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/10-08-2016-768x248.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Unterst\u00fctzung fand diese Initiative insbesondere im ebenfalls 1974 gegr\u00fcndeten Verein L\u00fcneburger Marktbeschicker und beim B\u00fcrgerverein.<br>Es dauerte noch bis zum 20.8.1974, bis die Stadt das Projekt fallen lie\u00df. Ma\u00dfgebenden Anteil daran hatte die gro\u00dfe Protestaktion auf dem Wochenmarkt am 10.8.1974, \u00fcber die die Landesszeitung ausf\u00fchrlich berichtete.<br>Ein nachts vorher vom damaligen ALA-Vorsitzenden Curt Pomp entworfener Reim &#8222;B\u00fcrger wehrt Euch mit Courage gegen Fischers Tiefgarage&#8220; wurde schnell auf mehrere zusammengen\u00e4hte Laken geschrieben und gr\u00fc\u00dfte am Markttag auf einem riesigen Transparent zwischen 2 Fahnenstangen (Fischer war Vorsitzender des Verkehrsausschusses).<br>Auch die Marktbeschicker, an deren St\u00e4nden schwarze Fahnen hingen, hatten mit 2 weiteren gro\u00dfen Transparenten und mit schwarzer Kleidung ihrem Unmut \u00f6ffentlich Ausdruck gegeben. Und vor allem: Die hohe Anzahl von ca. 12.000 Unterschriften gegen das Projekt wurde jetzt bekannt. Das brach den Elan des Rates, ein Gl\u00fcck f\u00fcr die Stadt!<br>Mit seinem Alternativ-Vorschlag, eine Tiefgarage unter dem Reichenbachplatz zu bauen, hatte der ALA allerdings keinen Erfolg<\/p>\n\n\n\n<p>Hans-Herbert Sellen <br>ALA-Schatzmeister<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadt L\u00fcneburg r\u00fcstet seit einiger Zeit die Stra\u00dfenbeleuchtung energiesparend um. 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